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Multiple Sklerose

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Das entzündungshemmende Potenzial von CBD bei der Multiplen Sklerose!

Die Multiple Sklerose (MS), welche medizinisch betrachtet Encephalomyelitis disseminata genannt wird, ist eine chronische Autoimmunerkrankung. Die Tatsache, dass derzeit die Inzidenz beziehungsweise jährliche Neuerkrankungsrate bei 3 bis 5 Erkrankten pro 100.000 Personen (Tendenz steigend) liegt, sollte zumindest wachrütteln. Dabei erkranken Frauen circa 3mal häufiger an einem schubförmigen Verlauf der Krankheit. Nachdenklich stimmt hingegen, dass vermehrt immer mehr Kinder von MS betroffen sind, sodass händeringend nach Therapiemöglichkeiten gesucht wird. Ein möglicher Kandidat ist CBD, das Cannabidiol aus der Hanfpflanze Cannabis, dessen entzündungshemmendes Potenzial bereits bei anderen Autoimmunerkrankungen festgestellt wurde. Im Zusammenhang mit Multipler Sklerose gilt es somit zunächst herauszufinden, was MS überhaupt ist.

Die Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose, ein Überblick!

Der Nachweis einer Multiplen Sklerose erweist sich als äußerst schwierig und Bedarf einer langen und intensiven Anamnese. Grund dafür sind die Überschneidungen symptomatischer Krankheitsbilder, welche der Arzt möglicherweise zunächst zu anderen Erkrankungen tendieren lässt. Da es sich bei der Multiplen Sklerose um eine Autoimmunerkrankung handelt, welche den eigenen Körper dazu zwingt Nervenfasern und somit das Nervensystem anzugreifen, können schwerwiegende Verläufe den Alltag eines MS-Patienten bis zur kompletten Einschränkung zwingen. Sowohl unkoordinierte Bewegungsmuster, Lähmungen, Dysfunktionen der Blase, des Darms oder der Sexualorgane als auch Überempfindlichkeiten und sonstige Körperdestabilisationen gehören somit zum Krankheitsbild. Die Diagnose MS gelingt somit zumeist nur durch Ausschlussverfahren und einer Kette von Untersuchungen. Therapeutisch wird zumeist der Ansatz einer Kortison Schubtherapie verfolgt, die schwerwiegende Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Schwindel sowie innere Unruhe, Herzklopfen und Schlafstörungen zeigt. Hier kommt Cannabidiol (CBD) ins Spiel, ein nicht-psychoaktives Phytocannabinoid aus der Hanfpflanze Cannabis, welches sowohl beruhigend, übelkeitshemmend als auch schlaffördernd ist. Dies machte den Pflanzenwirkstoff zu einem hilfreichen Therapeutikum bei der Chemotherapie. Da CBD ebenfalls bei anderen Autoimmunerkrankungen wie Neurodermitis und Diabetes entzündungshemmend wirkt, besteht die Annahme, dass der Wirkstoff bei MS ebenso hilfreich ist. Gibt es dazu Studien?

Wissenschaftliche Untersuchungen von Cannabidiol bei Multipler Sklerose!

Die Wirksamkeit von CBD beziehungsweise Cannabis im Zusammenhang mit Multipler Sklerose führte zu einer arzneimitteltechnischen Zulassung des Medikamentes Sativex, welches THC und CBD in einem 1:1 Verhältnis anbietet. Eine klinische Untersuchung des zugelassenen Arzneimittels kann in der 2014 veröffentlichten wissenschaftlichen Zusammenfassung „Delta-9-Tetrahydrocannabinol/Cannabidiol (Sativex®): A Review of Its Use in Patients with Moderate to Severe Spasticity Due to Multiple Sclerosis“ präzise nachverfolgt werden. Hier wurde die Wirksamkeit der pflanzlichen Inhaltsstoffe im Zusammenhang mit Multipler Sklerose bestätigt. Des Weiteren ergaben präklinische Untersuchungen, wie die 2013 veröffentlichte Studie „Cannabidiol provides long-lasting protection against the deleterious effects of inflammation in a viral model of multiple sclerosis: A role for A2A receptors“, dass CBD im Zusammenhang mit MS immunsuppressive und entzündungshemmende Eigenschaften entfaltet. Des Weiteren führte eine Behandlung mit CBD im Modellorganismus zur Reduzierung motorischer Defizite, wie Spastik und ähnliches.

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