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Spastik

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Die Reduzierung von Krampfanfällen mit CBD!

Es gibt Krankheitsbilder, die symptomatisch für einige Krankheiten sind. Eines dieser Symptome heißt Spastik, welches dem lateinischen Wort spasmos entlehnt, so viel wie Krampf bedeutet. Hierbei handelt es sich um eine krampfartige Überanspannung der Skelettmuskulatur. Die Gliedmaßen bzw. Extremitäten werden dabei zu einer typischen nicht funktionellen Haltung gezwungen, die sich nach kurzer Zeit wieder löst.

Was ist die Ursache einer Spastik?

Im Gegensatz zum Rigor, einer Starre, die oftmals in Kombination mit der Spastizität auftritt, nimmt der Krampf mit zunehmender Bewegungsgeschwindigkeit zu. Es handelt sich somit speziell um eine Fehlinterpretation von Motoneuronen, welche sich durch eine Schädigung im Rückenmark oder im Gehirn im Muskel ausbreitet. Dabei spielt vor allem der unbewusste Part der Muskelbewegung eine übergeordnete Rolle, der dem Eigenreflex zugeordnet werden kann. Oftmals wird eine Spastik durch einen Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma ausgelöst, der Teile des Nervengewebes zerstört. Eine Neurodegeneration, hervorgerufen durch die erworbenen oder vererbten Krankheitsbilder der Multiplen Sklerose, der Amyotrophen Lateralsklerose sowie der Spastischen Spinalparalyse, ist außerdem Auslöser der Spastizität. Diese kann als Dauerkontraktionen zu weiteren schwerwiegenden Erkrankungen führen, von denen Gelenkschäden mit folgender Arthritis oder Arthrose am häufigsten beobachtet werden kann. Neben der Chemodenervation sowie medikamentöser Behandlung mit starken Nebenwirkungen sind die Behandlungsmöglichkeiten begrenzt. Interessanterweise rücken Inhaltsstoffe der Cannabispflanze dahingehend in den Mittelpunkt der Forschung, die entzündungshemmend und entkrampfend wirken. Einer dieser Pflanzenwirkstoffe ist CBD, das Cannabidiol aus der Hanfpflanze, welches ebenfalls schmerzlindernde Eigenschaften besitzt.

Was ist CBD?

CBD gehört zu einer Gruppe chemisch verwandter Pflanzeninhaltsstoffe, die Phytocannabinoide. Strukturell handelt es sich hier um Terpenphenole, von denen es allein im Hanf weit über 100 Vertreter gibt. Die Wirkung der Cannabisinhaltsstoffe kann, wie die jeder anderen Substanz, durch die Bindungsaffinität an bestimmte Rezeptoren erklärt werden. So verteilen sich die Bindungsstellen der Cannabinoide vermehrt im Endocannabinoidsystem der Vertebraten, einem Nervensystem, welches sich sowohl im zentralen Nervensystem, im peripheren Nervensystem, aber auch in den Immunzellen verteilt. Dieses Nervensystem verteilt sich im Gehirn ebenfalls in Regionen, die mit der Bewegungsregulation vertraut sind. Es ist somit kein Zufall, warum einigen Cannabinoiden, inklusive des CBD, entspannende sowie entkrampfende Funktionen nachgesagt werden. Gibt es dafür wissenschaftliche Beweise?

Die CBD Wirkung bei Spastik im Detail!

Der Großteil wissenschaftlicher Veröffentlichungen, wie z.B. die 2007 veröffentlichte Studie „Randomized controlled trial of cannabis‐based medicine in spasticity caused by multiple sclerosis“ oder die 2016 erschienene Veröffentlichung „Tetrahydrocannabinol: Cannabidiol Oromucosal Spray for Multiple Sclerosis-Related Resistant Spasticity in Daily Practice“ untersuchten Cannabidiol (CBD) in Verbindung mit THC, welches im arzneimitteltechnisch zugelassenen Medikament Sativex® verwirklich ist. In diesen klinischen Studien kam es zu einer signifikanten Reduzierung der Spastik bei Multiple Sklerose Patienten. Bereits 1980 wurde die Wirkung von CBD in der Studie „Chronic Administration of Cannabidiol to Healthy Volunteers and Epileptic Patients“ bei Epilepsiepatienten untersucht, die ebenfalls an Krampfkrisen leiden. Hier zeigte sich, dass die Hälfte der Epileptiker nahezu frei von Krampfkrisen war und ein geringer Anteil durch Verbesserungen des klinischen Zustandes auffiel. Damit kann behauptet werden, dass CBD krampflösend ist.

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